Aufgrund ihrer geringen Kosten sind Online Depots inzwischen die erste Wahl gegenüber gewöhnlichen Hausbank Depots. Doch was kostet ein Depot überhaupt? Zunächst lohnt sich ein Vergleich, welche Depotgebühren die einzelnen Online Broker verlangen.

Wir haben für Sie einen ausführlichen Depotgebühren Vergleich zusammengestellt, um das kostengünstigste Wertpapierdepot zu finden.

🏆 Für Schnell-Leser: Das Depot mit den niedrigsten Gebühren und Orderkosten wird derzeit vom Online Broker Degiro angeboten.

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Depotgebühren Vergleich 2019

Der folgende Vergleich zeigt Ihnen die wichtigsten Online Broker und die jeweils verlangten Depot Gebühren:

Depot-
gebühr
Orderkosten Inland Orderkosten International Sonstige
Kosten
Besonderheiten Zum Anbieter

degiro logo Degiro

0 € 2,08 € 0,50 € – 10 € für Kontoübergang
  • Sehr günstige Ordergebühren
  • Geeignet für häufige Trader
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Logo flatex

flatex

0 € 3,80 € 9,90 € – Abo-Gebühren für zusätzliche Kurspakete bei Software für aktive Trader
  • Umfangreiches Webinar-Angebot
  • Bis zu 50 % Rabatt auf Ausgabeaufschlag
  • Negativzinsen (0,4%)
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onvista bank logo

Onvista Bank

0 € 5 € 12,50 € – Beim Verkauf von Wertpapieren
– Zusatzkosten je Order:1,50€
  • Große Auswahl an Produkten
  • 0 % Ausgabeaufschlag
  • Perfekt für konservative Anleger
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Consorsbank

0 € 3,95 € 24,95 € – Gebühren für zusätzliche Kurspakete bei Software für aktive Trader
– Zusatzkosten je Order:1,75 €
  • Umfangreiche Trading-Software
  • Hohe Ordergebühren
Jetzt Depot bei consorsbank
ING logo

ING

0 € 9,90 € 22,40 € /
  • Hohe Ordergebühren
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Stand

Fazit zum Vergleich

Im Vergleich wird deutlich, dass zumindest bei Online-Brokern Depotgebühren inzwischen der Vergangenheit angehören. Keiner der verfügbaren Online-Broker erhebt Grundgebühren für die Depotführung und wird dies höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun.

In puncto Ordergebühren hat Degiro aber klar die Nase vorn. Die äußerst günstigen Orderkosten von 0,50 € für ausländische Wertpapiere sind vor allem für häufige Trader sehr sinnvoll und auch bei den Inland Orderkosten ist Degiro mit 2,08 € sehr großzügig.

Für Trader, die ihre Wertpapiere im Monatstakt handeln, ist Degiro bezüglich Depotgebühren daher definitiv zu empfehlen.

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Sind Depotkosten das einzige Kriterium?

Während Depotgebühren und Orderprovision vor allem für häufige Trader relevant sind, sollten Sie dabei nicht die übrigen Kriterien aus den Augen verlieren.

Dies gilt insbesondere für konservative Anleger, bei denen die Orderkosten aufgrund der geringeren Handelsfrequenz ohnehin nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Worauf Sie außer Depotgebühren sonst noch achten müssen

Die Kriterien, die für oder gegen einen Anbieter sprechen, hängen oftmals von Ihrer individuellen Anlagestrategie ab.

„Wer gerne Fonds einkauft, sollte sich über den Ausgabeaufschlag beim Anbieter informieren.“

Diejenigen, die vor allem in Fonds investieren möchten, sollten zunächst in Erfahrung bringen, wie der potentielle Anbieter die Erhebung von Ausgabeaufschlägen handhabt.

Was sind Ausgabeaufschläge?

Fondsgesellschaften verlangen in der Regel eine Gebühr zwischen 1 und 7 % für den einmaligen Erwerb eines Fondsanteils. Einige Depotanbieter übernehmen diese Kosten komplett oder bieten Sonderrabatte auf den jeweiligen Ausgabeaufschlag an.



Wer komplett auf Ausgabeaufschläge verzichten will, sollte sich das Angebot von onvista ansehen.

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Im Hinblick auf die etwas hohen Orderkosten lohnt sich allerdings auch ein Blick auf Anbieter wie flatex, die in den meisten Fällen bis zu 50 % Rabatt auf Ausgabeaufschläge geben.

 „Wer bei flatex sein Depot eröffnen möchte, wird sich mit Negativzinsen abfinden müssen.“

Vorsicht: Negativzinsen beim Depot

Zunächst müssen Sie sich aber im Klaren sein, dass flatex im Gegensatz zu anderen Anbietern Negativzinsen von 0,4% erhebt – unabhängig vom Vermögen. Das heisst, Sie müssen jährlich 0,4 % Zinsen bezahlen, unabhängig davon, ob sie 1 oder 100.000 € auf Ihrem flatex Konto haben.

️ Achtung: Wenn sich 0 € auf Ihrem flatex Konto befinden, können Sie durch Negativzinsen möglicherweise ins Minus geraten!

Möchten Sie sich näher zu den Angeboten von onvista und flatex informieren, finden Sie unter www.finanzvergleich.com/wissen/onvista-oder-flatex einen detaillierten Vergleich der beiden Anbieter.

Lohnen sich die Zusatzkosten bei Brokern?

Einige Anbieter wie z.B. flatex haben ein umfangreiches Angebot an Webinaren und weiterer Lern- und Tradingsoftware rund um den Börsenhandel.

flatex bietet einen Großteil seiner Extrakurse kostenfrei an, vorausgesetzt man ist bereits Kunde.

Für einige dieser optionalen Kurspakete verlangt flatex jedoch Extra-Gebühren.

Wer tiefer in die Materie einsteigen will, sollte zunächst regelmäßig (mind. 1 mal pro Woche) Finanz-Nachrichten lesen oder bestimmte Blätter abonnieren. Zudem stehen hunderte von YouTube-Channels in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung, die eigens diesem Themenkomplex gewidmet sind.

Fazit Depotgebühren Vergleich – Welcher Anbieter ist am kostengünstigsten?

Eine allgemeingültige Empfehlung für Online Broker gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse von Privatanlegern schwierig. Aufgrund der recht hohen Depotkosten würden wir aber zunächst von Anbietern wie Consorsbank und ING abraten.

Fazit für häufige Trader – Degiro lockt mit geringen Transaktionskosten

Wer vorhat, Trades mindestens im monatlichen Intervall abzuschließen, sollte sich unbedingt einen Broker mit möglichst geringen Orderkosten aussuchen.

„Geringe Ordergebühren wie bei Degiro oder flatex sind essentiell für Anleger, die mindestens eine Order pro Monat platzieren möchten.“

Klarer Sieger bei günstigen Orderkosten ist Degiro. Mit 0,50 € Gebühr pro Auslandsorder und nur 2,08 € für Order innerhalb Deutschlands ist Degiro der Konkurrenz weit voraus.

Degiro Logo

Depot bei Degiro – Konditionen

  • Geringe Orderkosten

  • Keine Negativzinsen

  • Kein Rabatt auf Ausgabeaufschlag

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Für häufige Trader lohnt sich allerdings auch ein Blick auf das Angebot von flatex.

Die Orderkosten für In- und Ausland sind im Vergleich zu Degiro zwar etwas höher – der Aufschlagskostenrabatt und das umfangreiche Webinar-Angebot gleichen dies aber durchaus wieder aus.

️ Aber: Dafür müssen Sie allerdings bereit sein, die Negativzinsen von 0,4% zu verschmerzen.

Logo flatex

Depot bei flatex – Konditionen

  • Jetzt Depot bei flatex eröffnen

  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot

  • Bis zu 50% Rabatt auf Ausgabeaufschlag

  • Negativzinsen

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Empfehlung für konservative Anleger: onvista

Wer lieber eine vorsichtige und zurückhaltende Anlagestrategie verwenden möchte, für den ist onvista besser geeignet. Die höheren Orderkosten gleichen sich wieder aus, wenn Sie nicht zu häufig handeln.

Tipp: Die Auswahl an Fonds und Finanzprodukten ist bei onvista besonders hoch.

Der Punkt, in dem uns onvista am meisten beeindruckt, ist die völlige Streichung des Ausgabeaufschlags. Dieser wird in jedem Fall von onvista übernommen, egal welchen Fondsanteil Sie kaufen möchten.

onvista bank

Depot bei onvista – Konditionen

  • Kein Ausgabeaufschlag

  • Geeignet für konservative Trader

  • Große Auswahl an Finanzprodukten

  • Hohe Orderkosten

Jetzt Depot bei onvista eröffnen