Als durchschnittlicher Privatanleger haben Sie nicht notwendigerweise sofort eine ausreichend hohe Summe parat, mit der sich ein Investment an der Börse lohnt. Die beste Lösung, mit der Kleinanleger trotzdem rentabel an der Börse anlegen können, bietet der Fondssparplan.

Wir erklären, wie Sie Fondssparpläne trotz geringer Anlagesumme nachhaltig zum langfristigen Vermögensaufbau nutzen. In unserem Fonds Sparplan Vergleich zeigen wir Ihnen außerdem, bei welchen Anbietern Sie die besten Sparplan Angebote finden.


Tipp: Derzeit bietet Smartbroker das beste Sortiment an Sparplänen. Bei Smartbroker sind Sparraten bereits ab 25 € bei über 1400 kostenlosen Fondssparplänen und ETF Sparplänen möglich.
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  • 🗸 Sparraten:
    Durch moderate Sparraten (25-500 €) in regelmäßigen Intervallen erlauben Sparpläne den langfristigen Vermögensaufbau auch ohne große Summen von Startkapital.

  • 🗸 Sparplan Intervalle:
    Die Sparraten werden in der Regel mit einem Rhythmus von 1-6 Monaten angelegt.

  • 🗸 Sparplan Dauer:
    Wie lange Sie in Ihren Sparplan einzahlen, bleibt Ihnen überlassen. Je nach Fonds liegt die optimale Anlagedauer von Sparplänen jedoch zwischen 10 und 15 Jahren.

  • 🗸 Sparplan Broker:
    Für jede Sparplaneinzahlung werden wie bei Einzelkäufen Ordergebühren berechnet. Um Ihren Gewinn zu maximieren, sollten Sie zu einem Broker mit minimalen Gebühren gehen.

1. Smartbroker

Smartbroker

Mit über 1450 besparbaren Fonds und ETFs bietet Smartbroker eines der besten Sortimente Deutschlands. Das Sparplan-Angebot von Smartbroker bietet Anlegern maximale Flexibilität zu minimalen Preisen.

„In puncto Gebühren ist Smartbroker derzeit das beste, was der deutsche Markt in puncto Fondssparpläne zu bieten hat.”

Mit nur 0,25 % Ausführungsgebühr ist Smartbroker derzeit der günstigste Anbieter für Sparpläne in Deutschland. Ausführungen können monatlich, zweimonatlich, quartalsweise oder halbjährlich getätigt werden.

👑SCHNÄPPCHEN: Im Rahmen der Smartbroker-Freetrade-Aktionen gibts es über 270 kostenlose ETF-Sparpläne!

Smartbroker Fondssparplan Vor- und Nachteile:

  • Günstigster Sparplan Broker

  • Über 1400 sparplanfähige Fonds und ETFs

  • 280 kostenlose ETF-Sparpläne

  • Keine Verkaufsgebühren

2. Trade Republic

Flatex Alternative Trade Republic Zweiter

Bei dem bekanntesten Vertreter der neuen Billig-Broker Generation Trade Republic gibt es nicht nur eine 1 € Flatrate auf Ordergebühren. Es sind auch sämtliche ETF Sparpläne kostenlos.

„In puncto Kosten ist Trade Republic exzellent, was aber auf Kosten wünschenswerter Features geht.”

Sparplanausführungen bei Trade Republic sind 14-tägig, monatlich oder quartalsweise möglich. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, seine Sparraten dynamisch zu gestalten oder eine automatische Wiederanlage einzustellen.

Aufgrund der wirklich komplett kostenlosen Sparplanausführungen sehen wir allerdings keinen Anlass zur Beschwerde und überlassen Trade Republic guten Gewissens den zweiten Platz in unserem Fonds Sparplan Vergleich.

Trade Republic Fondssparplan Vor- und Nachteile:

  • Alle ETF Sparpläne kostenlos

  • Blitzschnelle Depot-Eröffnung

  • Komplette Depotverwaltung per Smartphone

  • Eingeschränkte Sparplan-Features

3. flatex

Trading App Flatex
Jetzt Depot bei flatex eröffnen und Fondssparplan einrichten

Mit über 1000 ETF Sparplänen und 318 kostenlosen Sparplan ETFs hält sich flatex mit dem Angebot von Smartbroker die Waage. Aufgrund der jüngsten Gebührenerhöhungen bei flatex reicht es aber nur noch für Platz 3.

„flatex überzeugt mit einer reichhaltigen Auswahl an Sparplänen – aber mit seiner neuen Gebührenpolitik zieht flatex das Preis/Leistungs-Verhältnis stark nach unten.”

Möglich sind Sparraten ab 50 € in monatlichen, zweimonatlichen, quartalsweisen oder jährlichen Intervallen.

⚠️ ABER: Die Gebühren betragen bei flatex 1,50 € pro Ausführung – für einen reinen Online Broker ist das deutlich zu hoch. Zudem erhebt flatex seit März 2020 Depotgebühren in Höhe von 0,1 % p.a.

flatex Fondssparplan Vor- und Nachteile:

  • Großes Sparplan-Angebot

  • 250+ ETF gebührenfrei

  • Kein kostenloses Depot

  • 1,50 € pro Sparplanausführung

4. ING

Flatex Alternative Ing
Jetzt Depot bei ING eröffnen und Fondssparplan einrichten

Die Direktbank ING bietet 370 sparplanfähige ETFs an. Im Gegensatz zu den anderen Brokern in unserem Sparplan Vergleich erhebt die ING ausschließlich eine prozentuale Gebühr von 1,75 % auf das Volumen jeder Sparplanausführung.

„Mit ihrem Sparplan Modell hebt sich die ING von anderen Anbietern ab und ist definitiv einen Blick für alle Sparpan-Anleger Wert. “

Der rein prozentuale Gebührensatz garantiert eine faire Kostenverteilung über alle Anlagegrößen. Allerdings können so auch Kosten von bis zu 17 € pro Ausführung entstehen!

👍 IHR VORTEIL: Ab einem Volumen von 1000 € sind Sparplanausführungen komplett kostenlos!

ING Depot Vor- und Nachteile:

  • Über 700 Sparpläne

  • Ausführungen ab 1000 € Gebührenfrei

  • 5000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag

  • Bis zu 17 € Gebühr pro Ausführung

Den richtigen Fondssparplan auswählen

Wenn Sie sich entschließen, über einen Fondssparplan zu investieren, müssen Sie zunächst einige Details klären, die Ihnen bei der Wahl des richtigen Sparplans helfen.

Fondssparplan Kosten

Stellen Sie zunächst die Kosten des Sparplans fest. Diese teilen sich bei Fondssparplänen meist in drei Kategorien auf.

Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag bezeichnet eine Art Vertriebsgebühr, den die Fondsgesellschaft veranschlagt. Dieser kann bis zu 5 % betragen und wird bei jeder Sparrate fällig! Mittlerweile bietet aber fast jeder Broker ein großes Sortiment mit Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Wir empfehlen grundsätzlich immer, einen solchen Fonds zu bevorzugen.

Managementgebühr

Die Management- bzw. Verwaltungsgebühr eines Fonds wird meist als jährlicher Prozentsatz abgerechnet. Diese kann zwischen 0,3 % und 2,5 % liegen, auch hier lohnt es sich also, die Kosten vor Beginn des Sparplans zu vergleichen.

💵 TIPP: Am höchsten sind die Verwaltungskosten bei aktiven Fonds. Bei passiven Fonds bzw. ETFs beträgt diese Gebühr in der Regel lediglich zwischen 0,3 % und 0,4 %. In vielen Fällen sind ETF Sparpläne kostenlos!

Fondssparplan – Höhe und Intervall der Sparraten

Entscheidender als die Kosten für den Ertrag Ihres Sparplans sind der Betrag und die Häufigkeit, mit der Sie in die Anlage investieren.

Dabei sollten Sie Ihren individuellen Bedingungen entsprechend möglichst ein Mittelmaß zwischen beiden finden, denn beide Faktoren wirken sich auf den jeweils anderen aus.

Höhe der Sparraten

„Insbesondere bei flatrate-Brokern sind wenige hohe Sparraten pro Jahr empfehlenswerter als mehrere kleine. “

Veranschlagt der Broker nur prozentuale Gebühren auf die Sparraten, ist deren Höhe ausschließlich davon abhängig, wieviel Geld Sie zu investieren bereit sind.

⚠️ ABER: Die meisten prozentualen Gebührenmodelle haben ab einer gewissen Anlagehöhe einen Nachteil gegenüber Festpreis-Gebühren.

Dafür lohnt es sich, die Effekte der unterschiedlichen Gebühren näher zu betrachten.

Fondsparplan Raten Gebühren Beispiel

Gebühr 25 € 50 € 100 € 250 € 500 €
1% / Ausführung 0,25 € 0,5 € 1 € 2,5 € 5 €
1 € / Ausführung 1 € 1 € 1 € 1 € 1 €

Am Beispiel wird deutlich, dass der Anleger mit steigender Anlagesumme pro Ausführung mit Festpreis-Gebühren besser dran ist. Bei kleineren Summen hingegen glänzt die prozentuale Abrechnung.

Fondssparplan – Auswirkung des Sparintervalls auf die Kosten

Auch das Intervall der Sparrate wirkt sich bei unterschiedlichen Gebührenmodellen mehr oder weniger stark aus. Betrachten Sie hierzu ein Beispiel, bei dem der Anleger 100 € zur Verfügung hat und diese in unterschiedlichen Intervallen anlegt.

Sparintervall Monatlich (Sparbetrag 100 €) Zweimonatlich (Sparbetrag 200 €) Quartalsweise (Sparbetrag 400 €) Halbjährlich (Sparbetrag 600 €) Jährlich (Sparbetrag 1200 €)
Jährliche Kosten 12 € 6 € 4 € 2 € 1 €

Die Kostentabelle zeigt, dass die Kosten sinken, je weiter die Sparplanausführungen zeitlich auseinanderliegen – unabhängig vom Gebührenmodell.

Cost Averaging bei Sparplänen

Ein weiterer Aspekt, für den das Sparintervall von Bedeutung ist, ist der sogenannte Durchschnittskosteneffekt oder Cost Average Effekt.

„Der Kostendurchschnittseffekt stellt sicher, dass Kursverluste durch günstige Nachkäufe kompensiert werden.”

Bei schwankenden Kursen führen regelmäßige Wertpapierkäufe beim Sparplan dazu, dass der Anleger bei fallenden Kursen von den günstigeren Preisen profitieren kann.

Kostet z.B. ein Fondsanteil am Ausführungstag im Januar 70 € und im Februar 60 €, so haben Sie im Durschnitt 65 € pro Anteil gezahlt. Damit stellen Sie sicher, dass der Wert Ihrer Anlage auch bei fallenden Kursen insgesamt nicht zu teuer eingekauft wird.

Fondssparplan – Fazit

Sparpläne sind das ideale Mittel für Anleger, für die Einmalinvestitionen von 10.000 € unrealistisch sind. Diese können stattdessen auf Sparpläne zurückgreifen und so über mehrere Jahre hinweg Kapital anhäufen und vermehren.

„Da Fondssparpläne vorsehen, in kurzen Intervallen kleinere Anlagen zu tätigen, ist es besonders wichtig, die Gebühren niedrig zu halten.”

Fondssparpläne kosten pro Ausführung in der Regel deutlich weniger als eine klassische Einmal-Order an der Börse. Um diesen Vorteil auszureizen, empfehlen wir, den Broker mit den besten Gebührenvoraussetzungen für Sparpläne auszuwählen.

Aktuell ist Smartbroker der am besten geeignete Anbieter für Sparplan Investitionen. Die Gebühren von Smartbroker sind niedriger als bei vergleichbaren Anbietern, gleichzeitig wird Anlegern durch dynamische Sparraten maximale Flexibilität geboten.

Daniel Teplan Finanzredakteur Geldanlage und Geschäftskonten

Vor dem Studium der Computerlinguistik an der LMU München war Daniel Teplan 4 Jahre lang als Junior Editor der Branchenfachzeitschrift Musikmarkt tätig. Dort sammelte er umfassende Erfahrung in der Berichterstattung über finanzielle und administrative Vorgänge der gesamten Musikbranche. Während des Studiums arbeitete er 1 Jahr lang in der Development-Abteilung eines chinesischen Investmentunternehmens für Umwelttechnologie in Shenzhen. Die dort erworbenen Kenntnisse über digitale Anforderungen des modernen Finanzmarkts trugen wesentlich zu seiner Entwicklung als Finanzredakteur bei finanzvergleich.com bei.