Seit Ende 2018 liegen Google und Apple bereits mit ihren jeweiligen mobilen Bezahldiensten im Wettstreit. Mit der neu angekündigten Google Card will der Suchmaschinenkonzern nun auch im Kreditkartengeschäft Apple Konkurrenz machen und gegen die Apple Card ins Feld ziehen.

Welche Features die Google Kreditkarte bietet und ob diese in absehbarer Zeit nach Deutschland kommen wird, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst. 

Google Card – Zusammenfassung & Fakten

  1. Was ist die Google Card?
    Die Google Card ist eine Visa Debitkarte, die über das Girokonto einer Partnerbank läuft. Eine Verwaltung der Karte ist mit Google Pay möglich. Dort kann die Google Debitkarte auch als Zahlungsmethode hinterlegt werden.
  2. Wann ist die Google Card erhältlich?
    Das Erscheinungsdatum der neuen Google Debitkarte ist bisher noch unbekannt. Ob die Karte überhaupt nach Deutschland kommt, ist derzeit noch unklar.
  3. Google Card aufladen
    Eine Aufladung im Prepaid-Verfahren soll durch Überweisung oder Google Pay Top-up möglich sein.
  4. Google Card vs. Apple Card
    Im Gegensatz zur Apple Card wird die Google Card ausschließlich als Debitkarte erscheinen. Wie die Apple Card kann die Karte sowohl in physischer, als auch digitaler Form verwendet werden.
  5. Google Card Alternativen
    Im Prinzip eignet sich jede Debitkarte als Google Card Alternative. Wer eine Karte zur Nutzung mit Google Pay sucht, sollte sich unsere Empfehlungen weiter unten ansehen.

Die beste Alternative zur Google Card in Deutschland ist die N26 Mastercard mit Google-Pay-Unterstützung.

Wann ist die Google Card verfügbar?

Offiziell existieren noch keine Angaben zur Veröffentlichung der neuen Google Debitkarte. Es wird vermutet, dass Google ursprünglich seine neue Debitkarte auf der Google I/O 2020 vorstellen wollte. Da diese wegen Covid-19 jedoch abgesagt wurde, gibt es vorerst keine genaueren Informationen.

Wird die Google Card in Deutschland erscheinen?

Bisher ist noch nichts über eine geplante Veröffentlichung der Google Card in Deutschland bekannt. Wie bei der Apple Card ist allerdings davon auszugehen, dass die Google Card Debitkarte nicht in Deutschland oder erst sehr viel später erhältlich sein wird.

Gibt es Alternativen zur Google Card in Deutschland?

Wer Wert darauf legt, eine Kreditkarte mit Google Pay-Unterstützung zu besitzen, der sollte sich nach unterstützenden Google Pay Banken umsehen. Die besten drei Alternativen haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

1. N26 Mastercard

Apple Card Alternative N26
Jetzt N26 Mastercard beantragen

Unseren Erfahrungen nach bietet N26 die beste Google Card Alternative. Nicht nur ist die N26 Kreditkarte komplett gebührenfrei, die moderne N26 App macht auch die Verwaltung besonders komfortabel.

„Bei N26 bekommt man eine kostenlose Kreditkarte inklusive innovativer Smartphone AppDie Kreditkarte eignet sich hervorragend für Google Pay und kann auch für Apple Pay verwendet werden!“

N26 Kreditkarte Vorteile: 

  • Für Google Pay & Apple Pay
  •  Tolle Smartphone App
  •  Kostenlose Kreditkarte
  • Mobile Konto Ansatz
  • Kostenlose Kreditkarte

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2. ING Visa

Apple Card Alternative ING
Jetzt ING Visa beantragen

Die ING Visa Kreditkarte bietet eine weitere gute Alternative zur Google Card. Diese ist nicht nur komplett kostenlos, sie kommt auch mit einem ebenso kostenlosen Girokonto.

„Kostenlos Geld abheben, volle Akzeptanz im Ausland und großzügiges Limit – top Kreditkarte!“

Wie N26 unterstützt auch die ING sowohl Apple Pay als auch Google Pay. Als Alternative zur Google Debitkarte ist sie also insofern geeignet, als dass sie vollkompatibel mit Google Pay ist.

ING Kreditkarte Vorteile: 

  • Unterstützt Google Pay & Apple Pay
  • Kostenlose Kreditkarte
  • Top Banking App
  • Kostenlos abheben in Euro-Zone
  • Schnelle & Einfache Eröffnung

>> Zum Anbieter 

3. Apple Card Alternative: DKB Visa

Jetzt DKB Visa beantragen

Auch die Visa-Kreditkarte der DKB bietet sich als Google Card Alternative mit Top-Konditionen an. Die Karte ist nicht komplett kostenfrei, dafür sind die Gebühren so angepasst, dass die Karte sich ideal für den Einsatz im Ausland eignet. Wer also viel im Ausland unterwegs ist, für den ist die DKB Kreditkarte die perfekte Wahl.

Es handelt sich um eine kostenlose Kreditkarte (keine Jahresgebühr!), die weltweit akzeptiert wird.”

Einziger Haken: Die DKB unterscheidet zwischen Aktivkunden und Nicht-Aktivkunden. Die niedrigsten Gebühren erhalten Sie nur, wenn Sie DKB-Aktivkunde sind.

DKB Kreditkarte Vorteile: 

  • Unterstützung für Google Pay & Apple Pay
  • Ideale Reisekreditkarte
  • Weltweit kostenlos Geld abheben
  • Sehr niedrige Gebühren
  • Unterteilung in Aktivkunden

>> Zum Anbieter 

Wie funktioniert die Google Card im Detail?

Den auf techcrunch.com geleakten Screenshots ist zu entnehmen, dass es sich bei der Google Card um eine reine Debitkarte handelt.

Die Karte kann zunächst wie eine Prepaid-Karte entweder per Überweisung oder Google Pay Top-up aufgeladen werden. Weiterhin wird es möglich sein, Zahlungen mit der Google Debitkarte direkt bei einem Partnerkonto abbuchen zu lassen.

Google Card

Geleakte Screenshots geben erste Eindrücke über die Funktionsweise der Google Card © techcrunch.com

Fazit – Google Card konsequente Weiterentwicklung im Mobile Payment

Google Card Kartenabbildung

Seit 2015 etabliert sich Google zunehmend in der Welt der Zahlungsdienstleister. Mit der Fusion von Android Pay und Google Wallet zu Google Pay hat der Tech-Gigant eine weltweite Kooperation mit Bankinstituten und Services wie Paypal gestartet.

Nach dem angekündigten Google Girokonto ist die Google Card nun die logische Konsequenz des Weges, den Google als Zahlungsdienstleister eingeschlagen hat.

Daniel Teplan Finanzredakteur Geldanlage und Geschäftskonten

Vor dem Studium der Computerlinguistik an der LMU München war Daniel Teplan 4 Jahre lang als Junior Editor der Branchenfachzeitschrift Musikmarkt tätig. Dort sammelte er umfassende Erfahrung in der Berichterstattung über finanzielle und administrative Vorgänge der gesamten Musikbranche. Während des Studiums arbeitete er 1 Jahr lang in der Development-Abteilung eines chinesischen Investmentunternehmens für Umwelttechnologie in Shenzhen. Die dort erworbenen Kenntnisse über digitale Anforderungen des modernen Finanzmarkts trugen wesentlich zu seiner Entwicklung als Finanzredakteur bei finanzvergleich.com bei.

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