Mit Aktien Geld zu verdienen ist leicht, wenn die Börsen steigen. Aber wie lässt sich auch in Krisenzeiten oder Bärentrends das Depot im grünen Bereich halten? Das geht nur bei einem Leerverkauf Broker.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie profitabel einen Leerverkauf tätigen und welche Broker dazu am besten geeignet sind.

Tipp der Redaktion:

Der derzeit beste Aktien Leerverkauf Broker ist Consorsbank. Dort finden Sie die niedrigsten Gebühren für Leerverkäufe und Kunden zwischen 18 und 25 Jahren zahlen 2 Jahre lang keine Ordergebühren.

➽ zum Consorsbank Depot »

Was sind Leerverkäufe?

Der Leerverkauf oder Short ist ein Termingeschäft, mit dem Sie von fallenden Kursen profitieren können. Dabei verkaufen Sie einen Basiswert (z. B. Aktien, Devisen oder Rohstoffe), die Sie zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzen. Sie müssen sich den Basiswert daher zunächst leihen und spätestens nach Ablauf der Leihfrist wieder einkaufen, um ihn an den Verleiher (meistens eine Bank) zurückzugeben .

Wie funktionieren Leerverkäufe?

Wenn Sie davon ausgehen, dass der Kurs eines bestimmten Basiswerts fällt und diesen leerverkaufen möchten, dann verkaufen Sie die geliehenen Papiere zum aktuellen Kurs. Ist der Kurs bis spätestens zum Ende der Leihfrist tatsächlich gefallen, so kaufen Sie die Papiere zu einem günstigeren Preis als zum Zeitpunkt des Verkaufs ein. Der Differenzbetrag ist Ihr Profit.

HINWEIS: Wie bei allen Termingeschäften müssen Sie zuerst einen Antrag zur Zulassung für Finanztermingeschäfte stellen. Zusätzlich benötigen Sie eine Zulassung für Leerverkäufe. Sie können beide Anträge direkt bei Ihrem Broker stellen.

Sind Leerverkäufe bei jedem Broker möglich?

Viele Standard-Broker wie Smartbroker oder Flatex bieten keine klassischen Leerverkäufe an.

Der Grund: Das Short Verkaufen von Aktien ist um ein vielfaches riskanter als das klassische Long-Geschäft, bei dem Sie mit Eigenkapital kaufen und später zu einem (hoffentlich) höheren Kurs verkaufen. Denn in der Theorie ist das Verlustpotenzial bei Leerverkäufen unendlich groß.

Um das Verlustrisiko von Anlegern zu begrenzen, gilt in Deutschland eine gesetzliche Leihfrist von 2 Tagen. Selbst im Fall eines größeren Kursgewinns ist es unwahrscheinlich, dass sich eine Aktie in so kurzer Zeit vervielfacht.

Da das Risiko hoher Verluste dennoch gegeben ist, führen viele Broker keine Leerverkäufe durch.

Glücklicherweise gibt es aber auch unter den Standard-Anbietern einige Leerverkauf Broker, die auch für Amateure geeignet sind. Unser Favorit in diesem Gebiet ist die Consorsbank, wo Sie lediglich 3,95 Euro Ordergebühr zahlen.

Consorsbank Logo

➽ Empfehlung: Leerverkauf Broker Consorsbank

  • Leerverkäufe möglich

  • Niedrige Ordergebühren

  • Zugang zu Terminbörsen

Zur Consorsbank

Aktien shorten ohne Leerverkauf Broker

Eine wesentlich ungefährlichere Alternative zum klassischen Leerverkaufsgeschäft bieten sogenannte Short-Zertifikate. Dabei handelt es sich um eigene Wertpapiere, deren Preisstruktur so gestaltet ist, dass Sie nicht mehr als 100 % Ihres Investments verlieren können.

Im Gegenzug zahlen Sie höhere Gebühren und falls die herausgebende Bank des Zertifikats pleite geht, haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung (Emittentenrisiko). Außerdem hat der Emittent die volle Kontrolle über die Preisbestimmung und kann die Preise jederzeit zum Nachteil des Anlegers ändern.

„Wer keine echten Leerverkäufe tätigen kann oder will, kann dies ersatzweise mit Derivaten bei fast jedem Anbieter tun.”

Zertifikate lassen sich bei so gut wie jedem Broker handeln. Eine weitere Alternative sind Short-CFDs, bei denen Sie als Privatanleger höchstens so viel Geld verlieren können, wie sich in Ihrem Depot befindet.

Wenn Sie Leerverkäufe über Zertifikate handeln wollen, empfehlen wir einen Broker, der Zugang zu möglichst vielen Emittenten bietet. Mit insgesamt 17 Emittenten eignet sich zum Beispiel Flatex hervorragend als Short Broker für Zertifikate. Dank der eigenen CFD Plattform lassen sich auch auf diesem Weg Leerverkäufe tätigen.

➽ zum Flatex Depot und Zertifikate handeln »

Leerverkauf Broker Vergleich 2021

1. Bester Leerverkauf Broker: Consorsbank

1
Jetzt kostenloses Consorsbank Depot eröffnen

Die Consorsbank ist eine der wenigen großen Direktbanken, die Leerverkäufe anbietet. Dementsprechend werden Sie hier an den für Direktbanken typischen attraktiven Konditionen profitieren. Bei der Consorsbank ist die Börse am Wochenende zudem ebenfalls zugänglich.

„„Mit dem Young Trader Depot bietet die Consorsbank jüngeren Anlegern einen Anreiz, sich so früh wie möglich mit dem Börsenhandel zu beschäftigen.”

Für Standard-Kunden fällt eine Ordergebühr von nur 3,95 Euro an. Neukunden zwischen 18 und 25 Jahren haben bei der Consorsbank die Möglichkeit, ein Depot mit extra Konditionen und Vergünstigungen zu eröffnen. Bei diesem Angebot sämtliche Ordergebühren sind für 2 Jahre komplett gestrichen.

Vergessen Sie nicht, dass Sie neben dem Antrag zur Zulassung für Finanztermingeschäfte bei der Consorbank auch eine Zulassung für Leerverkäufe brauchen!

Consorsbank Depot Vor- und Nachteile:

  • Bester Leerverkauf Broker

  • Niedrige Gebühren

  • Auch Options- und Futureshandel möglich

  • Sondervergünstigungen für Kunden zwischen 18 und 25 Jahre

  • Börsenhandel auch am Wochenende

2. Lynx Broker Leerverkauf

2
Jetzt Depot bei Lynx eröffnen

Über Lynx können Sie an vielen Börsen Aktien oder ETFs leerverkaufen, wenn Sie die Voraussetzungen für ein Margindepot erfüllen. Dazu müssen Sie lediglich ein Gesamtvermögen von 2.000 USD in Ihrem Depot nachweisen.

„Bei Lynx ist der Leerverkauf einfach und komfortabel möglich.”

In insgesamt 14 Ländern können Sie Leerverkäufe zu attraktiven Konditionen tätigen: Für eine Order zahlen Sie nur 5,90 Euro. Besonders günstig sind Leerverkäufe in den USA, wo Sie lediglich 5,00 US-Dollar bezahlen. Die Anträge für erforderliche Zulassungen werden automatisch bei Depoteröffnung gestellt.

🏆 TIPP: Lynx ist besonders attraktiv für Firmenkunden. Wer ein Depot für GmbH bei Lynx eröffnet, erhält ein umfangreiches Serviceangebot!

Lynx Vor- und Nachteile:

  • Leerverkäufe möglich

  • Leerverkäufe in 14 Ländern

  • Niedrige Gebühren

  • Interactive Brokers Reseller

  • Leisstungsstarke Handelsplattform

3. Captrader

3
Jetzt Depot bei Captrader eröffnen

Bei Captrader haben Sie zu vier verschiedenen Tradingplattformen Zugang: Zur Verfügung stehen Trader Workstation, AgenaTrader, WebTrader oder die TWS App für iOS und Android. Mit jeder dieser Trading-Softwares können Sie Leerverkäufe tätigen.

„Captrader bietet eine gigantische Auswahl an Börsenplätzen auch für Leerverkäufe.”

An insgesamt 120 Börsen können Sie bei Captrader Leerverkäufe durchführen. Allerdings hat Captrader für jeden der Handelsplätze ein eigenes Gebührenmodell, Dies wirkt ein wenig intransparent, trägt aber letztendlich zur Minimierung der Kosten bei.

Wie bei der Consorsbank müssen Sie bei Captrader einen gesonderten Antrag zur Zulassung von Finanztermingeschäften stellen.

Captrader Vor- und Nachteile:

  • Leerverkäufe möglich

  • Große Auswahl an Handelsplätzen

  • 4 verschiedene Handelsplattformen

  • 24/7 Kundensupport

  • Kompliziertes Gebührenmodell

4. Fxflat

4
Jetzt Depot bei Fxflat eröffnen

Bei Fxflat sind Leerverkäufe über die Trader Workstation möglich. Aufgrund des Gebührenmodells lohnen sich Orders mit einem Volumen von unter 1.000 Euro aber nur bedingt.

„Fxflat bietet Zugang zu vielen Handelsplätzen, hat aber nicht das beste Gebührenmodell.”

Mi 135 Handelsplätzen stellt Fxflat seinen Kunden ein tolles Anlageuniversum zur Verfügung. Bei den Gebühren hätte Fxflat aber einiges besser machen können: Die prozentuale Ordergebühr von 0,1 % ist zwar für kleine Konten sehr gut geeignet. Allerdings beträgt die Mindestgebühr pro Order 10 Euro. Von der prozentualen Gebühr profitieren Sie also erst ab 1.000 Euro Volumen und bei diesen Größenordnungen bieten die meisten Broker günstigere Konditionen.

Fxflat Vor- und Nachteile:

  • Leerverkäufe möglich

  • Trader Workstation

  • Große Auswahl an Handelsplätzen

  • Hohe Kosten für Echtzeitkurse

  • Höhere Gebühren als vergleichbare Broker

Leerverkauf Broker – Fazit

Viele Amateure denken bei Profit durch Kursverluste oft an Machenschaften einiger Insider, die auf schadhafte Weise an Krisen verdienen. Dabei erfüllen Leerverkäufer eine wichtige Funktion für den Börsenhandel: Sie signalisieren dem Markt, dass ein Unternehmen möglicherweise nicht das liefert, wofür Investoren bezahlen und deshalb ein niedrigerer Kurs angebracht wäre.

Leerverkäufe tragen daher zu fairen Handelsbedingungen für alle bei. Dafür wird der Leerverkäufer mit Profit belohnt.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss man sich Aktien, die man selbst nicht besitzt, leihen, verkaufen und später (im Idealfall billiger) zurückkaufen. Da Kurse meistens schneller fallen als steigen, kann ein geschickter Leerverkäufe durch fallende Kurse in wenigen Wochen mehr verdienen als bei steigenden Aktien.

Für diejenigen, die bereits ein Depot bei einem Broker haben, bei dem klassische Leerverkäufe nicht möglich sind, bietet sich immer noch der entsprechende Derivat-Handel an.

Allen anderen empfehlen wir die Consorsbank. Dort gibt es ein tolles Rundum-Paket mit einem Sonderangebot, das sich inbesondere für jüngere Anleger lohnt.

Consorsbank Logo

➽ Empfehlung: Leerverkauf Broker Consorsbank

  • Leerverkäufe möglich

  • Niedrige Ordergebühren

  • Zugang zu Terminbörsen

Zur Consorsbank
Daniel Teplan Finanzredakteur Geldanlage und Geschäftskonten

Vor dem Studium der Computerlinguistik an der LMU München war Daniel Teplan 4 Jahre lang als Junior Editor der Branchenfachzeitschrift Musikmarkt tätig. Dort sammelte er umfassende Erfahrung in der Berichterstattung über finanzielle und administrative Vorgänge der gesamten Musikbranche. Während des Studiums arbeitete er 1 Jahr lang in der Development-Abteilung eines chinesischen Investmentunternehmens für Umwelttechnologie in Shenzhen. Die dort erworbenen Kenntnisse über digitale Anforderungen des modernen Finanzmarkts trugen wesentlich zu seiner Entwicklung als Finanzredakteur bei finanzvergleich.com bei.

Alle Beiträge von Daniel Teplan »