Dividende und Rendite – beide versprechen Profit, doch was bedeuten die Begriffe genau und wie unterscheiden sie sich?

Wir zeigen die Unterschiede zwischen Dividende vs Rendite und worauf Sie bei Ihrer Anlage achten sollten.

Dividende versus Rendite – die wichtigsten Unterschiede

  • Der größte Unterschied zwischen Rendite und Dividende ist die Art, wie und wann der Gewinn ausgezahlt wird
  • Die Dividende ist eine regelmäßige Gewinnbeteiligung, die an Aktionäre meist einmal pro Jahr ausgeschüttet wird
  • Die Rendite bezeichnet den jährlichen Ertrag, den Sie aus Ihren Anlagen insgesamt erzielt haben
  • Die Dividendenrendite erhalten Sie, wenn Sie die Höhe der Dividende ins Verhältnis zum Aktienkurs setzen
  • Je höher die Dividendenrendite, umso besser lassen sich damit jährliche Gewinne durch Dividenden realisieren
Unterschied Dividende Rendite Infografik

Dividende vs Rendite Definition: Welche Optionen haben dividendenorientierte Anleger?

Was Sie bei Dividenden beachten müssen

Wie viel Geld Sie insgesamt mit Ihren Anlagen erwirtschaften, hängt primär von der Wahl der Anlage ab. Wenn Sie Dividenden wollen, dann bleiben Ihnen allerdings nur Aktien oder Fonds übrig, deren Portfolio aus Dividendenaktien besteht.


⚠️ ACHTUNG: Manche Anleger legen Wert auf ein dividendenlastiges Portfolio, um sich daraus ein regelmäßiges Einkommen aufzubauen. Da die Dividende nur selten höher als 10 € pro Aktie ist, müssen Sie über eine große Menge Aktien in Ihrem Portfolio verfügen, um dies zu realisieren!

Ansonsten können Sie nur indirekt Einfluss auf die Höhe Ihrer Dividenden nehmen.

👉TIPP: Wenn Sie wirklich den Gewinn, den Sie aus der Dividende schöpfen, maximieren wollen, dann achten Sie auf die Gebühren Ihres Brokers.

„Viele Aktionäre unterschätzen den Einfluss, den Brokergebühren auf den Gesamtgewinn haben – wer sich dessen nicht bewusst ist, wird mit seinen Anlagen nicht glücklich.”

Die Rolle, die beim An- und Verkauf veranschlagte Gebühren spielen, kann gar nicht oft genug betont werden: Wenn Sie nicht gebührenbewusst anlegen, können Sie Renditeanteile im zweistelligen Prozentbereich einbüßen!

Suchen Sie sich deshalb unbedingt einen Broker aus, dessen Gebührenmodell zu Ihrer Anlagestrategie passt. In unserem Depot-Vergleich werden Sie mindestens einen Broker finden, dessen Gebührenmodell zu Ihrer Anlagestrategie und -Häufigkeit passen wird.


Tipp: Der Broker flatex rechnet sämtliche Gebühren zum Festpreis ab, was sich sehr gut mit den meisten Strategien vereinbaren lässt.

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Erklärung Dividende vs Rendite: Worauf es bei der Gesamtrendite ankommt

Ist Ihnen die Gesamtrendite wichtiger als regelmäßiges Einkommen durch Dividenden, spielt die Wahl der Anlage eine wesentlich größere Rolle.

Verschiedene Anlageklassen werfen eine unterschiedlich hohe Durchschnittsrendite ab:

  • Sparbuch: ca. 0,2 %
  • Immobilien: 4-6 %
  • Vermögenswirksame Leistungen: ca. 2,75 %
  • Tagesgeld: 0,10 %
  • Festgeld: 0,5 %
  • Investmentfonds: bis zu 13 %
  • Aktien: 9 % p.a.

Insgesamt sind Deutsche eher vorsichtig bei der Geldanlage und nehmen i.A. niedrige Renditen in Kauf, um dafür das Risiko gering zu halten © Statista

Allgemein gilt: Je höher die Rendite-Aussichten, umso höher ist auch das Risiko!

💰 Tipp: Eine etwas jüngere Anlagemethode mit bis zu 17 % Rendite ist der P2P-Kreditmarkt. Lesen Sie hierzu mehr in unserem Interview Passives Einkommen durch P2P-Kredite.

Welchen Einfluss Ihr Anlageverhalten auf die Rendite hat

Grundsätzlich bieten Börsenanlagen Ihnen die größte Freiheit beim Anlegen und hier haben Ihre Entscheidungen auch den größten Einfluss auf die Rendite.

Denn: Wenn Sie richtig