Die letzten eineinhalb Jahre haben wir alle mehr Zeit zu Hause verbracht als sonst. Da ist es nur verständlich, wenn in uns der Wunsch reift, die eigenen vier Wände zu verschönern. Mit einem Wohnkredit lässt sich das ja sogar günstig auf Raten realisieren.

Für wen ein Wohnkredit infrage kommt, was er kostet und wo Sie ihn finden, lesen Sie in diesem Beitrag. 

Tipp der Redaktion:

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Für Schnell-Leser

  • Ein Wohnkredit ist ein spezieller Ratenkredit. Mit ihm finanzieren Sie Möbel, Umzug, Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten.

  • Um einen solchen Kredit nutzen zu können, müssen Sie in der Regel Eigentümer Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung sein.

  • Durch die Zweckbindung und das Wohneigentum zahlen Sie für einen Wohnkredit weniger Zinsen als für andere Ratenkredite.

  • Anders als bei einer Immobilienfinanzierung wird hier aber kein Grundbucheintrag vorgenommen.

  • Bekanntester Vertreter ist der ING Wohnkredit. Er überzeugt durch günstige Zinsen und kostenlose Sondertilgungen.

  • Ehe Sie ein Darlehen abschließen, sollten Sie jedoch immer mehrere Angebote vergleichen, um sich den besten Zins zu sichern.

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Was ist ein Wohnkredit?

Ein Wohnkredit ist zunächst einmal nichts anderes als ein Ratenkredit. Soll heißen: Fester Zinssatz, feste Rate, feste Laufzeit.

In zwei Punkten unterscheidet sich der Wohnkredit aber von anderen Ratenkrediten:

  • Verwendungszweck: Wohnen
    Dieses Darlehen ist primär für die Einrichtung, Renovierung oder Modernisierung der eigenen vier Wände bestimmt. Auch für den Umzug ins neue Zuhause kommt es infrage. Heißt im Umkehrschluss: Anschaffungen und Vorhaben, die mit Haus oder Wohnung nichts zu tun haben, lassen sich für gewöhnlich nicht über einen Wohnkredit finanzieren.

  • Zielgruppe: Eigentümer
    Mit ihren Wohnkrediten richten sich Banken an Immobilieneigentümer (man spricht daher auch von einem Eigentümerkredit). Sollten Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die Haus oder Wohnung ihr Eigen nennen, so kommt für Sie im Normalfall also kein Wohn-, sondern nur ein herkömmlicher Ratenkredit infrage (was nicht heißt, dass sich Weiterlesen für Sie nicht ebenso lohnt).

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Der Wohnkredit:
Eine Mischung aus Ratenkredit und Immobilienfinanzierung

Wohnkredit Vergleich Infografik

Rückzahlung à la Ratenkredit, Zweckbindung à la Immobilienfinanzierung: Der Wohnkredit ist im Grunde eine Mischung aus beiden Kreditarten. Und so werden seine individuellen Vorteile erst im direkten Vergleich so richtig deutlich.

Vorteile gegenüber einem normalen Ratenkredit

Gegenüber einem herkömmlichen Ratenkredit schränken Sie sich mit einem Wohnkredit zwar bei der Verwendung ein und müssen zusätzliche Nachweise über Ihren Immobilienbesitz erbringen. Dafür aber finanzieren Sie Ihr Vorhaben zu günstigeren Zinsen. Gleichzeitig stehen Ihnen höhere Kreditbeträge zur Verfügung.

Der Grund:

Mit Ihrer Immobilie sind Sie für die Banken ein besonders attraktiver Kreditnehmer. Schließlich zählen auch Haus und Wohnung zum Vermögen. Und je größer das Vermögen, desto größer die Sicherheit für die Bank, dass sie das geliehene Geld auch planmäßig zurückerhält.

Vorteile gegenüber einer Immobilienfinanzierung

Im Vergleich zum Immobilienkredit zahlen Sie zwar höhere Zinsen und haben beim Kreditbetrag weniger Spielraum. Dafür aber geht die Beantragung eines Wohnkredites deutlich schneller über die Bühne. Das liegt vor allem daran, dass ein Wohnkredit ohne Grundbucheintrag auskommt. Positiver Nebeneffekt: Sie sparen sich die Kosten für den Notar.

Außerdem:

Während Sie mit einem Hypothekendarlehen in erster Linie Bau, Kauf oder Modernisierung Ihrer Immobilie finanzieren können, sind Sie mit einem Wohnkredit flexibler. Diesen können Sie nämlich auch für Einrichtung, Schönheitsreparaturen und Umzug verwenden.

Wofür kann ich einen Wohnkredit verwenden?

Beim Wohnkredit ist der Name Programm. Er steht Ihnen für alle Vorhaben rund ums Thema Wohnen zur Verfügung – ganz gleich, ob Sie Ihr Zuhause neu einrichten möchten, den eigenen vier Wänden einen neuen Anstrich verpassen wollen, der Umzug ins Eigenheim ansteht oder umfangreichere Umbaumaßnahmen geplant sind.

Mit einem Wohnkredit finanzieren Sie:

  • Einrichtung/Möbel – von der großzügigen Familiencouch über eine neue Einbauküche bis hin zum Boxspringbett

  • Renovierung – vom Tapezieren der Innenwände über das Streichen der Fassade bis zum Verlegen eines neuen Parkettbodens

  • Umzug – vom Verpackungsmaterial über die Transportermiete bis zur Verpflegung der Umzugshelfer

  • Modernisierung – vom rundum erneuerten Badezimmer über den Dachausbau bis zum Austausch der Heizungsanlage

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Was möchten Sie finanzieren?

Einrichtung/Möbel

Wohnkredit für Einrichtung und Möbel
Einrichtung finanzieren »

Renovierung

Wohnkredit für Renovierung
Renovierung finanzieren »

Umzug

Wohnkredit für Umzug
Umzug finanzieren »

Modernisierung

Wohnkredit für Umbau
Modernisierung finanzieren »

Renovierung, Sanierung, Modernisierung – wo ist der Unterschied?

Nicht jede Bank bietet einen Wohnkredit für alle genannten Zwecke an. Einige Geldhäuser unterscheiden bei der Kreditverwendung nochmals zwischen Renovierung und Sanierung/Modernisierung und bieten darauf zugeschnittene Renovierungskredite oder Modernisierungskredite an.

Um zu wissen, welcher spezielle Kredit abgesehen noch zu Ihrem Vorhaben passt, kann es also nicht schaden, die Unterschiede zwischen den einzelnen Maßnahmen zu kennen.

  • Eine Renovierung umfasst alles, was der Verschönerung der eigenen vier Wände dient – vom Streichen der Wände über das Lackieren der Türen bis zum Verlegen eines neuen Bodenbelags. Im Mietrecht ist dafür auch die Bezeichnung “Schönheitsreparaturen” üblich.

  • Bei einer Sanierung steht nicht der Wohnkomfort, sondern die generelle Bewohnbarkeit im Vordergrund. Zur Sanierung zählen alle Maßnahmen, die Baumängel beseitigen, – also beispielsweise die Reparatur eines undichten Dachs, die Erneuerung defekter Wasserleitungen oder die Entfernung von Schimmel.

  • Eine Modernisierung wiederum dient der Aufwertung einer Immobilie. Ob Rundumerneuerung des Badezimmers, Ausbau des Dachgeschosses oder die Installation einer neuen Heizungsanlage: Eine Modernisierung kann sowohl Wohnkomfort als auch Energiebilanz der Immobilie verbessern.

➽ Man könnte auch sagen:

Eine Renovierung ändert für gewöhnlich nichts am Wert der Immobilie. Eine Sanierung trägt zum Werterhalt bei. Und eine Modernisierung sorgt für eine Wertsteigerung.

Bei welcher Bank finde ich einen Wohnkredit?

Der wohl bekannteste Anbieter von Wohnkrediten ist die ING (ehemals ING-DiBa). Nicht umsonst suchen viele im Netz gezielt nach dem ING Wohnkredit.

Das rege Interesse wiederum dürfte an den zahlreichen Vorteilen liegen, die die Direktbank zu bieten hat:

  • Günstiger bonitätsunabhängiger Zinssatz
    Die ING prüft zwar wie alle Banken vorab die Bonität ihrer Kreditnehmer (dazu ist sie per Gesetz ja auch verpflichtet). Sie macht ihren Zinssatz aber nicht von Einkommen, Schufa-Score und Co. abhängig. Stattdessen finanzieren alle Kunden, die den ING Wohnkredit erhalten, zu einem einheitlichen effektiven Jahreszins, der lediglich nach der Kredithöhe gestaffelt ist. Und der fällt mit 2,89, 2,59 bzw. 2,49 % durchweg günstig aus.

  • Ohne Verwendungsnachweis
    Auch wenn der ING Wohnkredit für Anschaffungen und Maßnahmen rund um Haus oder Wohnung gedacht ist: Einen Nachweis darüber, wofür Sie das Darlehen am Ende eingesetzt haben, müssen Sie bei der ING nicht erbringen. Das sorgt nicht nur für ein gewisses Maß an Flexibilität, sondern erspart Ihnen auch weiteren Papierkram.

  • Flexibilität bei der Rückzahlung
    Steht Ihnen einmal mehr Geld zur Verfügung, das Sie in eine schnellere Rückzahlung Ihres Darlehens einbringen wollen, so müssen Sie bei der ING mit keinen Extrakosten rechnen. Denn Sondertilgungen sind bei der Direktbank kostenlos – egal in welcher Höhe.

Was wir bei unseren Recherchen außerdem immer wieder feststellen und an der Stelle positiv hervorheben möchten: Die ING gehört zu den transparentesten Banken in Deutschland. Zinsen, Kreditvoraussetzungen, Regelungen zu Sondertilgungen: All das lässt sich auf der Website der Direktbank schnell finden. Als Kreditnehmer sind Sie hier also immer bestens informiert.

➽ In Summe ist die ING mit ihrem Wohnkredit daher eine sehr gute Wahl, wenn es um die Finanzierung von Einrichtung und Co. geht.

ING Logo
ING Wohnkredit

ING Wohnkredit

  • für Einrichtung, Renovierung, Umzug, Modernisierung
  • ohne Grundbucheintrag
  • ohne Verwendungsnachweis
  • bonitätsunabhängiger Zinssatz
  • kostenlose Sondertilgungen

Aber:

Auch wenn wir hier ein Loblied auf den Wohnkredit der ING singen: Vor Aufnahme eines Kredites sollten Sie stets mehrere Angebote einholen und vergleichen.

Nicht nur, dass es neben der ING noch weitere Anbieter von Wohnkrediten (z. B. Targobank) oder auch Modernisierungskrediten (z. B. DSL Bank) gibt, die Ihnen womöglich ein besseres Angebot machen. Je nach Ihrer persönlichen Kreditwürdigkeit könnte sogar ein regulärer Ratenkredit ohne Zweckbindung für Sie die günstigere Wahl sein.

Tipp der Redaktion:
In unserem Kreditvergleich finden Sie neben passenden Wohnkrediten immer auch Ratenkredite ohne Zweckbindung als Alternative. Und holen Sie über den Vergleich ein Angebot bei der Bank Ihrer Wahl ein – zum Beispiel für den ING Wohnkredit – erhalten Sie automatisch noch weitere auf Sie zugeschnittene unverbindliche Angebote. Das stellt sicher, dass Sie sich keinen günstigeren Zinssatz entgehen lassen.

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Welche Zinsen muss ich für einen Wohnkredit zahlen?

Einen allgemeingültigen Zinssatz können wir Ihnen an der Stelle natürlich nicht nennen. Der hängt schließlich immer davon ab, über welche Bank Sie Ihr Vorhaben finanzieren. Und da die meisten Banken – bis auf wenige Ausnahmen wie die ING – ihre Kredite zu bonitätsabhängigen Zinsen vergeben, kommt es außerdem auf Ihre Kreditwürdigkeit an.

Um zu erfahren, zu welchem Zinssatz Sie sich Geld für Einrichtung, Renovierung, Umzug oder Modernisierung leihen können, führt kein Weg an der Beantragung eines persönlichen Kreditangebotes vorbei.

Fest steht aber:

Für einen Wohnkredit verlangen Banken im Normalfall weniger Zinsen als für einen Ratenkredit mit freier Verwendung. Die ING liefert dafür ein gutes Beispiel:

Kreditbetrag ING Ratenkredit ING Wohnkredit
5.000 bis 10.000 € 3,49 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 10.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 3,49 %, fester Sollzins p. a. 3,44 %, monatliche Rate 134,10 €, Gesamtbetrag 11.264,77 €, ING-DiBa.
2,89 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 10.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 2,89 %, fester Sollzins p. a. 2,86 %, monatliche Rate 131,47 €, Gesamtbetrag 11.043,39 €, ING-DiBa.
10.001 bis 35.000 € 2,99 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 20.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 2,99 %, fester Sollzins p. a. 2,95 %, monatliche Rate 263,81 €, Gesamtbetrag 22.160,35 €, ING-DiBa.
2,59 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 20.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 2,59 %, fester Sollzins p. a. 2,56 %, monatliche Rate 260,32 €, Gesamtbetrag 21.866,58 €, ING-DiBa.
35.001 bis 75.000 € 2,89 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 50.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 2,89 %, fester Sollzins p. a. 2,85 %, monatliche Rate 657,34 €, Gesamtbetrag 55.216,93 €, ING-DiBa.
2,49 % eff. p. a.
Repräsentatives Beispiel: Netto-Darlehensbetrag 50.000,00 €, Laufzeit 84 Monate, effektiver Jahreszins 2,49 %, fester Sollzins p. a. 2,46 %, monatliche Rate 648,61 €, Gesamtbetrag 54.483,39 €, ING-DiBa.

Stand: 26.08.2021

Für den herkömmlichen ING Ratenkredit zahlen Sie durchweg höhere Zinsen als für den zweckgebundenen ING Wohnkredit. Das kann für Sie – je nach Kreditbetrag und Laufzeit – eine Ersparnis von einigen Hundert Euro bedeuten.

Komme ich mit einer Null-Prozent-Finanzierung nicht besser weg?

Gerade dann, wenn es um die neue Einrichtung geht, stellt sich schnell die Frage, warum man überhaupt einen Kredit bei der Bank aufnehmen sollte. Schließlich wird einem ja in praktisch jedem Möbelhaus eine Ratenzahlung angeboten. Und das nicht selten zum Nullzins – wohingegen für einen Wohnkredit Zinsen anfallen.

Doch ehe Sie sich für eine Null-Prozent-Finanzierung im Handel entscheiden, sollten Sie Folgendes bedenken:

  • Null Prozent Zinsen ist nicht gleich kostenlos:
    Auch wenn der Händler mit einer Null-Prozent-Finanzierung lockt, kommen bei einer Finanzierung im Handel mitunter zusätzliche Kosten auf Sie zu – zum Beispiel für Versicherungen, die in dem Zuge gern mit verkauft werden.

  • Der Nullzins kann höhere Preise bedeuten:
    Auch eine Null-Prozent-Finanzierung ist ein Ratenkredit, hinter dem eine Bank steht. Die wiederum will mit der Finanzierung natürlich Geld verdienen – und das tut sie auch. Denn die Zinsfreiheit kommt nicht von ihr, sondern wird durch den Händler subventioniert. Der wiederum spielt die Kosten hierfür nicht selten über höhere Produktpreise wieder ein.

  • Sie lassen sich Rabatte entgehen:
    Vor allem bei größeren Anschaffungen wie einer neuen Einbauküche haben Sie mehr Verhandlungsspielraum, wenn Sie den Kaufpreis in einem Betrag begleichen. Mit etwas Verhandlungsgeschick können Sie sich einen Rabatt sichern (man spricht hier auch vom sogenannten Barzahlerrabatt), der die Zinsen eines Wohnkredites schnell wieder einspielt.

  • Sie schränken sich unnötig ein:
    Mit einem Wohnkredit haben Sie die freie Händlerwahl und können so z. B. das Mobiliar Ihrer neuen Küche im Möbelhaus, die Elektrogeräte im Elektrofachmarkt kaufen – je nachdem, wo Ihnen das beste Angebot gemacht wird.

Welche Voraussetzungen gelten für den Eigentümerkredit?

Wie bei jedem anderen Ratenkredit müssen Sie auch beim Wohnkredit die allgemeinen Kredit-Voraussetzungen der Banken erfüllen. Dazu gehört vor allem, dass Sie sich die monatlichen Kreditraten auch leisten können. Hinzu kommen Anforderungen, die speziell für den Eigentümerkredit gelten:

Allgemeine Kredit-Voraussetzungen

  • Volljährigkeit

  • Wohnsitz in Deutschland

  • deutsche Bankverbindung

  • geregeltes Einkommen (Gehalt, Lohn, Rente)

  • keine Negativeinträge bei der Schufa oder anderen Auskunfteien

Spezielle Wohnkredit-Voraussetzungen

  • Sie sind Eigentümer der Immobilie, für die der Kredit bestimmt ist.

  • Die Immobilie befindet sich in Deutschland.

Wohnkredit ohne Eigenkapital – geht das?

Bei Immobilienfinanzierungen setzen die meisten Banken Eigenkapital voraus – oder veranschlagen für eine Vollfinanzierung entsprechend höhere Zinsen. Bei einem Wohnkredit ist das anders: Hier gibt es weder einen geforderten Anteil an Eigenmitteln noch zahlen Sie für einen Wohnkredit ohne Eigenkapital höhere Zinsen.

Trotzdem gilt: Haben Sie Ersparnisse, die Sie für die Finanzierung Ihres Vorhabens nutzen können, so tun Sie das. Auf die Weise verringern Sie den benötigten Kreditbetrag und damit unterm Strich auch die Kosten der Finanzierung.

Welche Unterlagen muss ich für einen Wohnkredit einreichen?

Wenn Sie einen Wohnkredit beantragen, so müssen Sie gegenüber der Bank sowohl Ihr Einkommen nachweisen als auch das Eigentum an Ihrer Immobilie. Dafür sollten Sie folgende Unterlagen bereithalten:

Einkommensnachweise

  • Arbeiter und Angestellte: Lohn-/Gehaltsabrechnungen der letzten 1 bis 3 Monate

  • Rentner und Pensionäre: Aktueller Rentenbescheid

  • Beamte: Aktuelle Bezügemitteilung

  • Selbstständige und Freiberufler: Einkommenssteuerbescheide, betriebswirtschaftliche Auswertung

  • Elterngeldempfänger: Elterngeldbescheid

Zur Aufstellung einer Haushaltsrechnung und als zusätzlichen Nachweis über Ihr Einkommen verlangen die meisten Banken außerdem die Kontoauszüge der letzten vier bis acht Wochen. Diese können Sie je nach Kredit auch auf digitalem Wege einreichen – etwa über den digitalen Kontoblick.

Nachweis über den Immobilienbesitz

  • Grundbuchauszug der Immobilie in Kopie

  • alternativ: Grundsteuerbescheid in Kopie

  • ggf. Kopie des notariell beglaubigten Kaufvertrages

Anders als bei einer Baufinanzierung, bei der schnell ein ganzer Ordner an Unterlagen zusammenkommt, sind die Nachweise bei einem Wohnkredit überschaubar – und da der Grundbucheintrag entfällt, geht die Beantragung auch erheblich schneller über die Bühne.

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Fazit: Günstige Zinsen für mehr Wohnkomfort

Mit einem Wohnkredit bringen Sie Ihr Zuhause auf den neuesten Stand – in Sachen Wohnkomfort ebenso wie in puncto Energiebilanz. Als Eigentümer dürfen Sie sich dabei oft über besonders günstige Kreditzinsen freuen.

Damit Sie aber auch wirklich den besten Kredit für Ihr Vorhaben finden, sollten Sie stets mehrere Angebote einholen und vergleichen. Über unseren Kreditvergleich können Sie das schnell, einfach und unverbindlich tun.

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