Aufgrund ihrer geringen Kosten sind Online Depots inzwischen die erste Wahl gegenüber gewöhnlichen Hausbank Depots. Doch was kostet ein Depot überhaupt? Zunächst lohnt sich ein Vergleich, welche Depotgebühren die einzelnen Online Broker verlangen.

Wir haben für Sie einen ausführlichen Depotgebühren Vergleich zusammengestellt, um das kostengünstigste Wertpapierdepot zu finden.

🏆 Für Schnell-Leser: Das Depot mit den niedrigsten Gebühren und Orderkosten wird derzeit vom Online Broker Degiro angeboten.

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Depotgebühren Vergleich 2020

Der folgende Vergleich zeigt Ihnen die wichtigsten Online Broker und die jeweils verlangten Depot Gebühren:

Depot-
gebühr
Orderkosten Inland Orderkosten International Sonstige
Kosten
Besonderheiten Zum Anbieter

Degiro

0 € 2,08 € 0,50 € – 10 € für Kontoübergang
  • Sehr günstige Ordergebühren
  • Geeignet für häufige Trader
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flatex

0 € 3,80 € 9,90 € – Abo-Gebühren für zusätzliche Kurspakete bei Software für aktive Trader
  • Umfangreiches Webinar-Angebot
  • Bis zu 50 % Rabatt auf Ausgabeaufschlag
  • Negativzinsen (0,4%)
Jetzt Depot bei flatex eröffnen

Onvista Bank

0 € 5 € 12,50 € – Beim Verkauf von Wertpapieren
– Zusatzkosten je Order:1,50€
  • Große Auswahl an Produkten
  • 0 % Ausgabeaufschlag
  • Perfekt für konservative Anleger
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consorsbank Logo

Consorsbank

0 € 3,95 € 24,95 € – Gebühren für zusätzliche Kurspakete bei Software für aktive Trader
– Zusatzkosten je Order:1,75 €
  • Umfangreiche Trading-Software
  • Hohe Ordergebühren
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ING logo

ING

0 € 9,90 € 22,40 € /
  • Hohe Ordergebühren
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Fazit zum Vergleich

Im Vergleich wird deutlich, dass zumindest bei Online-Brokern Depotgebühren inzwischen der Vergangenheit angehören. Keiner der verfügbaren Online-Broker erhebt Grundgebühren für die Depotführung und wird dies höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun.

In puncto Ordergebühren hat Degiro aber klar die Nase vorn. Die äußerst günstigen Orderkosten von 0,50 € für ausländische Wertpapiere sind vor allem für häufige Trader sehr sinnvoll und auch bei den Inland Orderkosten ist Degiro mit 2,08 € sehr großzügig.

Für Trader, die ihre Wertpapiere im Monatstakt handeln, ist Degiro bezüglich Depotgebühren daher definitiv zu empfehlen.

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Sind Depotkosten das einzige Kriterium?

Während Depotgebühren und Orderprovision vor allem für häufige Trader relevant sind, sollten Sie dabei nicht die übrigen Kriterien aus den Augen verlieren.

Dies gilt insbesondere für konservative Anleger, bei denen die Orderkosten aufgrund der geringeren Handelsfrequenz ohnehin nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Worauf Sie außer Depotgebühren sonst noch achten müssen

Die Kriterien, die für oder gegen einen Anbieter sprechen, hängen oftmals von Ihrer individuellen Anlagestrategie ab.

„Wer gerne Fonds einkauft, sollte sich über den Ausgabeaufschlag beim Anbieter informieren.“

Diejenigen, die vor allem in Fonds investieren möchten, sollten zunächst in Erfahrung bringen, wie der potentielle Anbieter die Erhebung von Ausgabeaufschlägen handhabt.

Was sind Ausgabeaufschläge?

Fondsgesellschaften verlangen in der Regel eine Gebühr zwischen 1 und 7 % für den einmaligen Erwerb eines Fondsanteils. Einige Depotanbieter übernehmen diese Kosten komplett oder bieten Sonderrabatte auf den jeweiligen Ausgabeaufschlag an.



Wer komplett auf Ausgabeaufschläge verzichten will, sollte sich das Angebot von onvista ansehen.

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Im Hinblick auf die etwas hohen Orderkosten lohnt sich allerdings auch ein Blick auf Anbieter wie flatex, die in den meisten Fällen bis zu 50 % Rabatt auf Ausgabeaufschläge geben.

 „Wer bei flatex sein Depot eröffnen möchte, wird sich mit Negativzinsen abfinden müssen.“

Vorsicht: Negativzinsen beim Depot

Zunächst müssen Sie sich aber im Klaren sein, dass flatex im Gegensatz zu anderen Anbietern Negativzinsen von 0,4% erhebt – unabhängig vom Vermögen. Das heisst, Sie müssen jährlich 0,4 % Zinsen bezahlen, unabhängig davon, ob sie 1 oder 100.000 € auf Ihrem flatex Konto haben.

️ Achtung: Wenn sich 0 € auf Ihrem flatex Konto befinden, können Sie durch Negativzinsen möglicherweise ins Minus geraten!

Möchten Sie sich näher zu den Angeboten von onvista und flatex informieren, finden Sie unter www.finanzvergleich.com/wissen/onvista-oder-flatex einen detaillierten Vergleich der beiden Anbieter.

Lohnen sich die Zusatzkosten bei Brokern?

Einige Anbieter wie z.B. flatex haben ein umfangreiches Angebot an Webinaren und weiterer Lern- und Tradingsoftware rund um den Börsenhandel.

flatex bietet einen Großteil seiner Extrakurse kostenfrei an, vorausgesetzt man ist bereits Kunde. Für einige dieser optionalen Kurspakete verlangt flatex jedoch Extra-Gebühren.