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Festgeld 2018-11-15T08:46:02+00:00

Festgeldvergleich: Wo sich Festgeld 2018 wirklich noch lohnt

Festgeld gehört neben Tagesgeld nach wie vor zu den beliebtesten Geldanlagen in Deutschland. In unserem Festgeldvergleich 2018 zeigen wir Ihnen die aktuellen Top Festgeld Angebote.

Tipp der Redaktion: Angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase würden wir zu Festgeld mit 12 bis 36 Monaten Laufzeit raten, da Finanzexperten für 2019 mit einer ersten Zinserhöhung der EZB rechnen.

Aktuelle Festgeld Zinsen im Vergleich 2018

100 % Einlagensicherung
Jährliche Zinsgutschrift
Empfehlung: Höchster Zins 2018
Note 1,2 sehr gut

1,20 %

Zinsen

1

Mindesteinlage

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100 % Einlagensicherung
6 bis 60 Monate Laufzeit
Zinsgutschrift am Ende der Anlagedauer
Note 1,3 sehr gut

1,20 %

Zinsen

100

Mindesteinlage

75,00 € Aktion
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100 % Einlagensicherung
Jederzeit vorzeitig verfügbar
Laufzeiten von 12, 24 und 36 Monaten
Note 1,5 sehr gut

1,10 %

Zinsen

10.000

Mindesteinlage

200,00 € Aktion
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100 % Einlagensicherung
Jederzeit vorzeitig verfügbar
Zinsgutschrift am Ende der Anlagedauer
Note 1,5 sehr gut

1,20 %

Zinsen

10.000

Mindesteinlage

200,00 € Aktion
ZUM ANGEBOT »
100 % Einlagensicherung
Laufzeiten von 6 bis 48 Monate
Jährliche Zinsgutschrift
Note 1,6 gut

0,70 %

Zinsen

10.000

Mindesteinlage

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Festgeldanlage: Tipps, Informationen und Wissenswertes

Was ist Festgeld? Definition

Festgeld, oder auch Termingeld genannt, ist eine sichere Geldanlage, bei der zu Beginn feste Zinsen zu einer fest vereinbarten Laufzeit vereinbart werden.

Das bedeutet also, dass man anders als beim Tagesgeld nicht täglich auf seine Anlage zurückgreifen kann, sondern bis Ende der Laufzeit warten muss. Dafür ist der vereinbarte Zinssatz garantiert.

„Ein Festgeldkonto ist zwar nicht so flexibel wie Tagesgeld, dafür erhält man deutlich höhere Zinsen.“

Ein Festgeldkonto vor Laufzeitende zu kündigen, ist in der Regel nicht möglich. Achten Sie daher im Festgeldvergleich auf die Laufzeit des Kontos.

➥ Generell gilt: Wer sein Geld für eine längere Zeit auf dem Festgeldkonto anlegt, profitiert von höheren Zinsen.

Festgeld: Vor- & Nachteile für Anleger

Festgeld: Vorteile

  • Sichere Geldanlage: Auch in Zeiten der Niedrigzinsphase bleibt Festgeld eine sichere und attraktive Form der Geldanlage.

  • Feste & höhere Zinsen: Im Gegensatz zu Tagesgeld profitiert man bei Festgeldkonten von festbleibenden und damit höheren Zinsen.

  • Einlagensicherung: Die Festgeldanlage ist sowohl im Inland als auch im Ausland durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert.

  • Konto einfach online eröffnen: Festgeld lässt sich einfach online abschließen, teils sogar volldigital ohne Papierkram.

  • Vertragsbindung: Laufzeit und Zinssatz werden fest zwischen Bank und Kunde vereinbart, kann als Vor- und Nachteil gewertet werden.

Festgeld: Nachteile

  • Eingeschränkte Verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit über das angelegte Kapital und Zinserträge ist in der Regel erst zum Laufzeitende möglich.

  • Mindesteinlage: Bei den meisten Festgeld Anbietern muss man eine Mindesteinlage tätigen, um das Angebot beanspruchen zu können.

  • Unflexibel bei Leitzinserhöhung: Sollte sich der EZB Leitzins in Zukunft wieder erhöhen, ist eine vorzeitige Kündigung nicht möglich.

➽ Festgeld besticht durch ein stabiles Zinsniveau und hohe Sicherheit. Der einzige wirkliche Nachteil ist, dass es weniger flexibel ist. Man sollte sich vor der Eröffnung eines Festgeldkontos also unbedingt darüber im Klaren sein, auf wie viel seines Kapitals man für wie lange verzichten kann.

Lohnt sich ein Festgeldkonto 2018 überhaupt noch?

Seit Jahren schon leiden deutsche Sparer unter der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Lohnt sich Festgeld derzeit also überhaupt noch? Wir sagen ganz klar: Ja, Festgeld ist auch heute noch eine attraktive Form der Geldanlage!

Allein schon, um dem inflationsbedingten Werteverfall der Ersparnisse entgegen zu wirken, lohnt es sich, sein Geld sicher auf einem Festgeldkontpo anzulegen.

Außerdem gibt es beim Festgeld noch wesentlich höhere Zinserträge als beispielsweise beim Tagesgeld.

„Festgeld bringt mehr Gewinn als Tagesgeld oder Sparbuch und ist ein gutes Mittel, die eigenen Ersparnisse vor Werteverlust zu schützen.“

Ab 2019 könnte zudem der Leitzins zum ersten Mal seit Jahren wieder angehoben werden, was sich über kurz oder lang auch auf die Festgeldzinsen positiv auswirken dürfte.

Laut dem EY Bankenbarometer 2018 rechnen 67 % der befragten Banken mit einer Zinserhöhung beim Leitzins in 2019. 27 % gehen davon aus, dass dies erst nach 2019 passieren wird.

EZB Leitzins Erhöhung

EY Bankenbarometer Deutschland 2018, Seite 7 © 2018 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wer beim Festgeldvergleich genau hinsieht und ein gutes Festgeld Angebot auswählt, kann selbst während der Niedrigzinsphase sein Erspartes schützen und attraktive Rendite machen.

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Festgeld im Ausland anlegen – ist das sicher?

Ein Blick auf unseren Festgeldvergleich zeigt, dass es die attraktivsten Festgeldzinsen bei Banken im Ausland gibt.

„Wer Zinsen von über 1 % erhalten möchte, muss auf eine Bank im Ausland ausweichen, denn in Deutschland gehen die Zinsen gegen null.“

Doch ist es wirklich sicher, ein Festgeldkonto bei einer Bank im Ausland zu eröffnen?

Wir können Sie an dieser Stelle beruhigen: Solange es sich um Geldanlagen im EU-Ausland handelt, profitieren Sie von der gesetzlichen Einlagensicherung.

Die EU-weit geltende, gesetzliche Einlagensicherung schützt ein Vermögen von bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde.

„Durch die gesetzliche Einlagensicherung ist Festgeld im EU-Ausland bis zu 100.000 Euro geschützt. “

Man kann also beruhigt sein Festgeld im EU-Ausland anlegen und von den höheren Festgeldzinsen profitieren, sofern der Anlagebetrag nicht mehr als 100.000 Euro beträgt.

Darüber hinaus ist es immer hilfreich, sich vorab über die Bonität des Landes (Länderrating) zu informieren, um so auch ein Restrisiko zu minimieren.

Wie verhält es sich mit der Steuer beim Festgeld?

Auch bei der Festgeldanlage gilt: Wo Einnahmen erzielt werden, entsteht eine Steuerpflicht. Steuerpflichtig sind die Kapitalerträge, beim Festgeld also der Zinsgewinn.

Bei einem Festgeldkonto in Deutschland muss man als Anleger nicht viel tun: Es wird automatisch eine Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag (5,5%) und gegebenenfalls Kirchensteuer abgezogen.

„Die Abgeltungssteuer wird automatisch von der Bank an das Finanzamt gezahlt.“

Allerding gilt hier auch ein Freistellungsbetrag (Sparerpauschbetrag) von 801 Euro für Singles beziehungsweise 1.602 Euro für Ehepaare.

Doch wie ist es mit der Steuer für Festgeldanlagen im Ausland?

Natürlich bleiben die 25 % Abgeltungssteuer auch für Anlagen im Ausland bestehen. Damit es aber zu keiner Doppelbesteuerung des Anlegers kommt, hat Deutschland mit fast allen Anlageländern ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen ausgehandelt.

Dieses sorgt dafür, dass eine eventuell anfallende, nationale Quellsteuer im Anlageland vermieden werden kann, bzw. Beträge, die trotzdem abgezogen werden, einfach via Steuererklärung zurückerstattet werden können.

„Auch steuerlich wird man für Festgeld im Ausland nicht benachteiligt.“

Das einzige, was man dafür tun muss, ist der ausländischen Bank einen Nachweis darüber zu bieten, dass man in Deutschland steuerpflichtig ist. Dies lässt sich meist ganz leicht mittels einer Ansässigkeitsbescheinigung erledigen.

⚠️Achtung: Anders als bei Festgeldkonten in Deutschland wird die deutsche Abgeltungssteuer im Ausland nicht automatisch eingezogen: Hier ist also der Anleger dazu verpflichtet, die Zinseinnahmen in der nächsten Steuererklärung selbst anzugeben.

„Bei einem herkömmlichen Hausbank Depot muss der zuständige Depot Verwalter die gewünschten Wertpapiere für den Kunden einkaufen. Dieser Schritt entfällt bei Online Brokern..“

Festgeldvergleich: Tipps & Checkliste für den Vergleich

Das breite Angebot von Festgeld Anbietern in Deutschland und dem Ausland macht es nicht leicht, den Überblick zu behalten und das beste Festgeldkonto ausfindig zu machen.

Unser Festgeldvergleich schafft hier Abhilfe: Stets aktuell, werden hier die besten Angebote mit den höchsten Zinsen präsentiert – sowohl aus Deutschland wie auch der ganzen EU!

📝 Einige Punkte, die Anleger im Vergleich von Festgeld Anbietern und Banken unbedingt zu beachten haben, finden Sie in folgender Checkliste:

Darauf sollten Sie im Vergleich besonders achten:

  • Zinssatz: Natürlich interessieren sich Kunden in erster Linie für die mögliche Rendite. Auch wenn momentan eine Niedrigzinsphase herrscht, sind bei Festgeldkonten im EU-Ausland noch bis zu über 1 % Zinsen drinnen. Mit Angeboten von unter 1% hingegen lässt sich kaum Gewinn machen.

  • Einlagensicherung: Sofern Sie Ihr Geld auf ein Festgeldkonto in Deutschland oder im EU-Ausland anlegen, ist ein Betrag von bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Aus diesem Grund sollten Sie auch nie mehr als diesen Betrag auf einmal anlegen.

  • Laufzeit: Festgeld kann man von einem Zeitraum von nur einem Monat, bis hin zu über 10 Jahren anlegen. Je länger man das Geld anlegt, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Generell raten Experten dazu, Festgeld eher mittelfristig anzulegen.

  • Mindest- & Maximaleinlage:Die Maximaleinlage liegt oft bei 100.000 Euro, da die Anlage bis zu diesem Betrag abgesichert ist. Was man jedoch auch beachten muss, ist, dass es oft auch eine Mindesteinlage gibt, welche je nach Anbieter zwischen ein paar Hundert Euro bis hin zu über 1.000 Euro reichen kann.

  • Festgeldkonto eröffnen: Ein Festgeldkonto können sie bequem online eröffnen. Es gibt viele verschiedene Online Anbieter und Vermittler (z.B. Weltsparen, Zinspilot, Savedo), die eine schnelle und sichere Kontoeröffnung ermöglichen.

Wichtig: Insbesondere die Laufzeit ist beim Festgeld ein wichtiges Kriterium. Beim Festgeld wird die Anlage zu einem festen Zins für einen festen Zeitraum angelegt.

Wer sein Geld zudem für einen zu langen Zeitraum anlegt, kann bei einer plötzlichen Zinssteigerung nicht schnell genug reagieren und verpasst so die Chance auf höhere Zinsen!

Festgeld, Tagesgeld oder doch Sparbuch?

Tagesgeld, Festgeld und das gute alte Sparbuch gehören noch immer zu den beliebtesten Anlageformen – trotz Niedrigzinsphase. Grund dafür sind vor allem das geringe Risiko und das geringe Vorwissen, das man bei diesen Anlagen besitzen muss.

Doch welche Anlageform lohnt sich für wen?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich noch einmal die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede vor Augen führen:

Festgeld Tagesgeld Sparbuch
Zinsen Höhere Zinsen (1-2 %) Geringere Zinsen (< 1 %) Sehr niedrige Zinsen (< 0,10 %)
Verfügbarkeit Feste Geldanlage   Täglich verfügbar Bis 2.000 Euro / Monat täglich verfügbar
Zinssatz Fester Zinssatz Variabel Meist variabel
Einlagensicherung Bis 100.000 € abgesichert, Sicherungen darüber hinaus vom Angebot abhängig Bis 100.000 € abgesichert, Sicherungen darüber hinaus vom Angebot abhängig Bis 100.000 € abgesichert, Sicherungen darüber hinaus vom Angebot abhängig
Kontoführung Kostenlos Kostenlos Kostenlos
Lohnt sich für ✓ Alle, die feste Zinsen wünschen und für einen gewissen Zeitraum komplett auf das angelegte Geld verzichten können ✓ Alle, die jederzeit flexibel auf die Geldanlage zurückgreifen können möchten ✓ Alle, die ein Sparbuch als etwas „Physisches“ in Händen halten und Geld direkt bei der Bank einzahlen wollen

➜ Es zeigt sich also, dass Tagesgeld und Festgeld sich in vielen Punkten ähneln und der Hauptunterschied in Zinshöhe und Verfügbarkeit liegt.

Die Frage nach dem „was ist besser?“ lässt sich also nicht pauschal beantworten, da dies vor allem von den eigenen Präferenzen abhängt.

Das Sparbuch hingegen kann ganz klar als veraltete Sparform bezeichnet werden, die weder dieselbe Flexibilität wie Tagesgeld, geschweige denn dieselbe Zinshöhe wie Tagesgeld oder gar Festgeld bieten kann.

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Häufige Fragen zum Festgeld & Festgedlkonto eröffnen

„Zumindest im EU-Ausland ist Festgeld bis zu einer Anlage von maximal 100.000 Euro pro Anleger durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Abgesehen davon kann das Rating zur Bonität von Land und Bank helfen, das potenzielle Risiko besser abzuschätzen.“

„Generell wird empfohlen, Festgeld mittelfristig anzulegen, um nicht allzu viel an Flexibilität einzubüßen. Bei einem Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr kann man in der Regel nicht viel falsch machen.“

„Bei Festgeld ist eine vorzeitige Kündigung nicht vorgesehen. Wenn überhaupt, ist dies nur in Härtefällen möglich und oft mit einem Verlust der Zinsen verbunden. Es gibt aber auch Banken, die extra damit werben, dass man bei einer vorzeitigen Kündigung seine Zinsen trotzdem ausgezahlt bekommt.“

„Deutsche Anleger können bei Banken im Ausland in der Regel kein eigenes Konto eröffnen. Über Online Zinsportale wie Zinspilot, Weltsparen und Savedo kommt man schnell und sicher an Festgeld Angebote aus ganz Europa.“

Festgeldkonten im großen Festgeldvergleich 2018