Die Frage, ob man sein Privatkonto als Geschäftskonto nutzen darf, taucht bei vielen Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern auf. Nachvollziehbar: Man möchte sich den Stress und die Kosten für die Eröffnung eines neuen Geschäftskontos sparen. Doch wie sieht es mit der Geschäftskonto Pflicht in Deutschland aus?

Wer ist gesetzlich dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen? Und wer kann sein Privatkonto problemlos als Geschäftskonto nutzen? Alle Antworten finden Sie hier.

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Geschäftskonto Pflicht in Deutschland?

Da ein Geschäftskonto in der Regel teurer als ein normales Girokonto ist, würden viele Unternehmer, Selbstständige und Freelancer gern auf die Eröffnung eines separaten Geschäftskontos verzichten.

➽ Deshalb kurz und knapp: Die Geschäftskonto Pflicht besteht „nur“ für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG.

Das bedeutet im Umkehrschluss:

Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler sind nicht gesetzlich dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Sie können also rein vom Gesetz her ihr Privatkonto als Geschäftskonto nutzen, ohne deshalb Probleme mit dem Finanzamt zu bekommen.

⚠️ ABER:

Empfehlenswert ist dies aus Verwaltungsgründen aber nicht! Außerdem kündigen viele Banken das Konto, wenn sie merken, dass auch geschäftliche Transaktionen darüber abgewickelt werden.

Tipp:

Bei Kontist gibt es ein völlig kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer.

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Wer darf sein privates Girokonto als Geschäftskonto führen?

  • Selbstständige: Dürfen Privatkonto als Geschäftskonto nutzen

  • Freiberufler: Dürfen Privatkonto als Geschäftskonto nutzen